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„Leere Herzen“ von Juli Zeh (Hörbuch)

Inhalt Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet - und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben…

Meinung Gelesen wird das Hörbuch von Ulrike C. Tscharre, die wirklich eine tolle Stimmfarbe hat. Es ist eine Stimme, der ich gerne zuhöre und die im Ohr bleibt. Sie versteht es, während des Lesens der Geschichte einen To…
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„Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult

Klappentext Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die Elefantenforscherin Alice Metcalf. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity, die einst als Medium spektakuläre Vermisstenfälle gelöst hat, und den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der mit dem Fall ihrer verschwundenen Mutter betraut war. Das kuriose Trio macht sich mit unkonventionellen Mitteln auf eine spannende und bewegende Spurensuche mit erstaunlichen Erkenntnissen über Menschen und Elefanten…

Meinung Jodi Picoult hat einen großartigen, einfühlsamen Schreibstil. Sie erzählt die Geschichte von Mutter und Tochter sehr liebevoll und auch mit sehr viel Herzschmerz - es ist herzzerreißend. Jodi Picoult hat sehr viel Wärme und Liebe in die Worte gesteckt, die Gefühle waren zum Greifen nah.
Die Charaktere in diesem Roman haben mir alle gefallen! Obwohl sie so unterschiedlich sind, halten sie zusammen - in guten und auch in schlechten Zeiten. Jenna, Serenity und Virgil sind ein witziges, aber auch herz…

„Farbenblind“ von Trevor Noah

Klappentext Trevor Noah wurde schon als Verbrechen geboren. Er kam 1984 im südafrikanischen Township Soweto als Sohn einer Xhosa und eines Schweizers zur Welt - ein Gesetzesbruch unter dem Apartheidregime. In Farbenblind erzählt Trevor Noah ebenso feinsinnig wie komisch in achtzehn Geschichten von seinem Aufwachsen in Südafrika, das den ganzen Aberwitz der Apartheid bündelt.

Meinung Trevor Noah erzählt uns von seinem Leben, wie er als Junge die Apartheid und die Folgen erlebt und am eigenen Leib zu spüren bekommt. Wer hier nun eine traurige, selbstmitleidige Autobiografie erwartet, ist an der falschen Stelle. Trevor Noah erzählt in vielen Momenten sehr einfühlsam von seinem Leben und dem Aufwachsen in Südafrika.
Als Leser habe ich schnell gemerkt, dass Trevor Noah nie seinen Humor verloren hat. „Farbenblind“ ist gefühlvoll, mitreißend, berührend und auch traurig, aber mit viel Humor und Selbstironie. 
Trevor’s Mutter spielt eine überaus wichtige Rolle. Sie hat ihren Sohn zu dem Mann erzoge…

„Das Haus ohne Männer“ von Karine Lambert

Klappentext Keine Männer - das ist die Regel. Die fünf Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem die Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt…

Meinung Nachdem mich der erste Roman von Karine Lambert (Und jetzt lass uns tanzen) sehr begeistert hat, bin ich mit sehr viel Freude an ihr neuestes Werk gegangen. Leider hat mir dieser Roman nicht gefallen…
Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass die Geschichte um die Bewohnerinnen zu konfus erzählt wird. Der Roman hatte keine Struktur, keinen roten Faden. Alles wirkte so durcheinander. Von den verschiedenen Frauen aus dem Haus erfährt der Leser erst nach und nach, woher sie kommen, was sie erlebt haben und wie sie in diese skurrile Wohngemeinschaft gekommen sind.
Ich konnte weder zu Juliette noch zu den …