Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Juni, 2017 angezeigt.

„Die Bestimmung des Bösen“ von Julia Corbin

Inhalt Alexis Hall ist Kommissarin mit einer schwierigen Kindheit. Ihre Eltern wurden umgebracht, seitdem ist sie Waise. Die Vergangenheit scheint sie in ihrem aktuellen Fall einzuholen, denn die Hauptkommissarin hat es mit einem Serienmörder zu tun. Und genau dieser wühlt die Vergangenheit von Alexis auf. Die Kriminalbiologin Karen Hellstern unterstützt Alexis bei der Aufklärung des Falles und hilft, wo sie kann. Kann Alexis den Serienmörder aufhalten, bevor dieser die Vergangenheit ans Licht bringt? Oder ist die Zukunft von Alexis auf dem Spiel? Und was genau ist mit Alexis’ Eltern passiert?

Meinung Das Thriller-Debüt von Julia Corbin hat mir sehr gut gefallen und keineswegs enttäuscht zurückgelassen. Besonders gut an dem Buch gefiel mir das Spiel zwischen Thrill und Kriminalbiologie, mit diesen Themen kann die Autorin Julia Corbin sehr gut jonglieren! 
Ich mag es immer gerne, wenn ein Thriller aus dem allwissenden Erzählstil geschrieben wird. So bekomme ich als Leser einen guten Überbli…

„Und jetzt lass uns tanzen“ von Karine Lambert

Inhalt Marguerite Delorme ist 78 Jahre alt und hat ihren Mann Henri verloren, jetzt ist sie Witwe. Marcel Guedj ist ebenfalls Witwer, seine Frau Nora ist auch verstorben. Die beiden sind grundverschieden, doch das Schicksal führt die beiden zusammen. Marguerite und Marcel sind wie Pech und Schwefel.  Kann es trotzdem eine Zukunft für die beiden geben? Hat die Liebe eine Chance?

Meinung Karine Lambert hat einen einfachen, unverschnörkelten, fast schon subtilen Schreibstil. Die unterschiedlichen Perspektivwechsel haben mir sehr gut gefallen und waren für die Geschichte sehr gut gewählt. Und hier ist auch schon mein einziger Kritikpunkt: an einigen Stellen war mir der Wechsel zu krass, sodass ich einige Passagen doppelt lesen musste.
Die Protagonisten waren toll! Vor allem Marcel hat mir mit seiner charmanten Art gut gefallen. Marguerite ist da eine ganz andere Protagonistin, befolgt alle Regeln und hat ein steifes Leben geführt. Daher ist ihre Charakterentwicklung echt super gelungen! Frederi…

„AchtNacht“ von Sebastian Fitzek

Inhalt Ben ist ein erfolgloser Musiker, von seiner Frau Jennifer getrennt, seine Tochter Jule ist seit einem von Ben verursachten Verkehrsunfall körperlich behindert. Er hat also genug Sorgen im Kopf, doch erfährt Ben eines Tages, dass er in einer Todeslotterie gezogen wurde - er ist am 08.08. ab 08:08 Uhr vogelfrei. Jeder kann ihn umbringen und kommt mit dem Mord davon, denn der Mörder bleibt straffrei. Entkommt Ben der Todeslotterie? Kann er dem Druck standhalten? 

Meinung Der Thriller ist im allwissenden Erzählstil geschrieben. Gut gewählt, denn durch die verschiedenen Perspektivwechsel habe ich eine gute Übersicht der Figuren bekommen. 
Die Charaktere - allen voran unser Protagonist Ben - werden aber nur oberflächlich beschrieben. Hier hat mir ein bisschen die Tiefe gefehlt, die man durch den Erzählstil gut hätte ausbauen können.  Als Leser habe ich nie gewusst, welche von den Nebencharakteren nun Freund oder Feind ist. Das fand ich sehr gelungen - war aber natürlich auch der Thematik g…

„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile

Inhalt Der 30-jährige Michele lebt allein und zurückgezogen in einem kleinen Bahnhofshäuschen. Er sammelt viele verschiedene Dinge, die er im Zug findet und lebt mit diesen Dingen in seinem Haus. Eines Tages findet er eine Puppe, die er mitnimmt, doch rechnet er nicht damit, dass die Besitzerin der Puppe abends an seiner Tür klopft - so kreuzen sich die Wege von Michele und Elena. Ein paar Tage später findet Michele einen Gegenstand, den er verloren geglaubt hatte. Zusammen mit Elena’s Hilfe macht sich Michele auf die Reise, um herauszufinden, woher der verloren geglaubte Gegenstand herkommt. Findet Michele am Ende das, was er sich erhofft hat? Oder wird er bitter enttäuscht? Kann Michele aus seiner Einsamkeit fliehen? Schafft er es, ein neues Leben anzufangen?

Meinung Salvatore Basile hat einen wunderschönen, zauberhaften, poetischen, einfühlsamen Schreibstil. Die Art, wie er Begebenheiten und Situationen und Gefühle beschreibt, ist eine ganz besondere. Ich habe mich in seinem Debütroman …